Achim Thorwald

Der Autor, 1943 in Stuttgart geboren, studierte am Mozarteum in Salzburg Schauspiel sowie Musik-, Kunst-, Literatur- und Theatergeschichte. Anschließend war er in Hamburg, Nürnberg und Freiburg als Schauspieler und Regisseur tätig. 1976 wurde er Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen, 1985 des Stadttheaters Würzburg und 1989 Generalintendant der Städtischen Bühnen Münster. Von 1996 bis 2002 war Achim Thorwald Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Seitdem wirkt er als Generalintendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe.

Staatstheater


Geschichte

Kaiser Wilhelm II. initiierte und finanzierte den Neubau des Wiesbadener Theaters, das von den bekannten Wiener Architekten Fellner und Helmer im neobarocken Stil errichtet und am 16. Oktober 1894 in Anwesenheit des Kaisers eröffnet wurde. Im Jahr 1902 konnte auch der prächtige Foyeranbau des Wiesbadener Stadtbaumeisters Felix Genzmer seiner Bestimmung übergeben werden. In den Jahren 1975–78 hat Wolfgang Lenz (Würzburg) den Zuschauerraum des Großen Hauses mit seinen Halbplastiken, Stuckaturen und dem prächtigen Deckengemälde orgininalgetreu wiederhergestellt.




Ballettinszenierungen (von links
nach rechts): Ein Abend mit
Jacques Brel, Irish Soul,
Cirque du ballet.

 

Während sich das Theater unter dem preußischen Generalintendanten Georg von Hülsen (1893–1903) noch mit dem Großen Haus als einziger Spielstätte begnügen musste, verfügt es heute neben diesem Großen Haus (1.041 Plätze) noch zusätzlich über ein Kleines Haus (328 Plätze) und ein Studio (89 Plätze).

Das Hessisches Staatstheater Wiesbaden ist ein Vier-Sparten-Haus mit rund 600 Beschäftigten. Mehr als 25 Neuinszenierungen in Oper, Schauspiel, Ballett und Kinder-Theater bieten zusammen mit den vielfältigen Aufführungen des Repertoires in jeder Spielzeit ein großes kulturelles Angebot, das sowohl klassische Werke als auch modernes Musiktheater und Stücke der dramatischen Gegenwartsliteratur umfasst. Da alle drei Bühnen des Hessischen Staatstheaters parallel bespielt werden können, finden an manchen Tagen bis zu vier Vorstellungen statt. Mit seinen durchschnittlich 360.000 Besuchern pro Spielzeit gehört es zu den erfolgreichsten Theatern der Bundesrepublik.




La Luna

 

Auch viele zusätzliche, interessante Programme tragen zur Bereicherung des Spielplans bei, so z. B. die Liederabende im festlichen Foyer des Großen Hauses, Lesungen und literarische Veranstaltungsreihen im Kleinen Haus und Studio, Probenbesuche, Diskussionen und Einführungsveranstaltungen mit Regisseuren, Solisten und Dramaturgen. Im festlichen Friedrich-von-Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurhauses gibt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden pro Spielzeit acht Symphoniekonzerte und ein Chorkonzert mit dem traditionsreichen Chor der Stadt Wiesbaden. Die Konzeption der Konzertprogramme liegt in Händen des Generalmusikdirektors Toshiyuki Kamioka.

Das Hessische Staatsorchester Wiesbaden

Ursprünglich gab es in Wiesbaden zwei Orchester: das Städtische Cur- und Sinfonieorchester und die Staatskapelle. Ersteres wurde 1873 gegründet und etablierte unter seinem langjährigen Leiter Louis Lüstner (1874–1905) jährlich zwölf Symphoniekonzerte. In dieser Zeit traten in Wiesbaden Johannes Brahms, Clara Schumann, Josef Joachim, Camille Saint-Saens, Pablo de Sarasate und viele andere namhafte Musiker auf. Ab 1894 war Felix Mottl regelmäßiger Gastdirigent. In den Jahren 1905–11 wurde das Orchester von 56 auf 65 Mitglieder vergrößert. 1912 wurde Carl Schuricht zum Leiter des Orchesters berufen und 1921 zum Generalmusikdirektor ernannt. Seine besondere Vorliebe galt den symphonischen Werken von Bruckner, Brahms, Mahler und Sibelius, mit deren Interpretation er sich internationale Anerkennung sicherte. Unter seiner Ägide erlangte das Wiesbadener Orchester Weltruf. Dirigenten wie Fritz Busch, Felix Weingartner, Bruno Walter und Richard Strauss kamen regelmäßig in die Kurstadt. Bis 1944 prägte Schuricht das Musikleben der Stadt.




Wiesbadener Inszenierungen:
Diese Seite oben links: Ronja
Räubertochter,
darunter: Pique Dame,
rechts: Das Mädchen aus dem
goldenen Westen.

 

Die Staatskapelle wurde 1894 mit dem neuen Opernhaus gegründet. 1924 wurde Otto Klemperer, der zu den bedeutendsten Dirigentenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gehört, Leiter des Orchesters. Ende der zwanziger und in den dreißiger Jahren dirigierten in Wiesbaden so berühmte Maestri wie Sir Thomas Beecham, Leo Blech und Fritz Busch. Richard Strauss trat zu dieser Zeit fast jedes Jahr in der Kurstadt ans Dirigentenpult. 1933 wurde Karl Elmendorff Generalmusikdirektor.




links: Tannhäuser,
rechts: Turandot.

 

Das heutige Hessische Staatsorchester Wiesbaden entstand aus dem Zusammenschluss des Städtischen Cur- und Sinfonieorchesters und der Staatskapelle, die ein reines Opernorchester war. Der Fusionsprozess dauerte einige Jahre und wurde in der Amtszeit des Generalmusikdirektors Wolfgang Sawallisch (1958–60) endgültig zum Abschluss gebracht.

Von 1974 bis 1988 wirkte Siegfried Köhler als Generalmusikdirektor und inspirierte das Musikleben der Stadt in besonderer Weise. Er war ein großer Förderer von Volker David Kirchner, mehrere seiner Werke wurden von ihm uraufgeführt. Als erster Dirigent nach dem Krieg hatte Köhler in Wiesbaden die Gelegenheit, während seiner Amtszeit verschiedene Inszenierungen von Wagners „Ring“ zu dirigieren.

Mit Ulf Schirmer trat eine neue Dirigentengeneration ans Pult. Seine Vorlieben liegen bei Wagner, Strauss und Bruckner. Er ist heute ein international gefragter Dirigent, der auch gern hin und wieder an seine frühere Wirkungsstätte zurückkehrt.




Peer Gynt.

 

Von 1992 bis 1995 war Oleg Caetani ein Generalmusikdirektor, der das Publikum durch seine Interpretation der Schostakowitsch-Symphonien begeisterte und es mit selten gespielten Werken russischer Komponisten bekannt machte. Zu dieser Zeit wurde das Orchester durch die vehemente Unterstützung des damaligen Wiesbadener Oberbürgermeisters Achim Exner und den Einsatz von Oleg Caetani in die Tarifgruppe A erhoben, was einen erheblichen Motivationsschub und eine merkliche Qualitätssteigerung zur Folge hatte. Nach einem Interregnum von Jonathan Nott (heute Chefdirigent der Bamberger Symphoniker) trat 1996 der japanische Dirigent Toshiyuki Kamioka sein Amt als Generalmusikdirektor an, der dem Orchester neue Impulse gibt, kontinuierlich an der künstlerischen Weiterentwicklung arbeitet und durch seinen dynamischen Dirigierstil Akzente setzt.




Oben: Der fliegende Holländer.
Rechts: Der Menschenfeind

 

Das Wiesbadener Ballett

Seit Jahrzehnten hat das Ballett des Staatstheaters Wiesbaden seine wesentliche Position im Spielplanangebot. Darüber hinaus sind die bis zu 20 Gastspiele des Balletts in Darmstadt fester Bestandteil der Kooperation der beiden hessischen Staatstheater Wiesbaden und Darmstadt. Während in früheren Jahren die Leitung des Balletts häufiger wechselte, erfreut sich die Compagnie seit 10 Jahren einer großen Kontinuität: seit 1992 ist der Belgier Ben van Cauwenbergh Direktor des Wiesbadener Balletts. Hier hat er nicht nur berühmte Klassiker des Ballettrepertoires wie „Romeo und Julia“, „Schwanensee“, „Der Nussknacker“ und „Giselle“ choreographiert. In Uraufführungen wie „Jacques Brel“, „Letzten Sommer“, „Heimspiel“ oder „Carmen/Bolero“ hat Ben van Cauwenbergh mit seiner Compagnie immer wieder versucht, das klassische Tanzvokabular in einen neuen Zusammenhang zu stellen. Unterstützt wurden diese Konzepte durch die Auswahl von für das klassische Ballett eher untypischer Musik, so z. B. mit der Wiesbadener Rockband Mallett bei „Rock around Barock“ und „Cirque du ballet“ oder der irischen Folkband Mitnight Court bei seinem Ballettabend „Irish Soul“. Daneben engagierte Ben van Cauwenbergh auch namhafte Choreographen wie Heinz Spoerli oder Valery Panov, die mit der Wiesbadener Compagnie klassische oder moderne Ballettabende einstudierten.

Die musik-theater-werkstatt

Die musik-theater-werkstatt des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden wurde 1987 durch Carla Henius ins Leben gerufen und bis 1998 von ihr geleitet. Seither obliegt die künstlerische Leitung dem Komponisten Ernst August Klötzke. Die musik-theater-werkstatt bietet der zeitgenössischen Musik und dem Neuen Musiktheater ein Forum, in dem die musiktheatralischen Tendenzen der Gegenwart vorgestellt werden. Als Teil des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden ist die musik-theater-werkstatt in ihrer kontinuierlichen Präsenz und durch ihre ästhetische Ausrichtung einmalig in Deutschland. Kern der Positionierung ist dabei, die Gegenwart als Ergebnis eines historischen Kontinuums zu verstehen, in dem eindeutig zurückgewandte Positionen keinen Raum finden. Neben zahlreichen Uraufführungen, der Vergabe von Aufträgen und der Ausrichtung eines Kompositionswettbewerbs werden auch immer wieder namhafte Persönlichkeiten zu Vorträgen eingeladen. Die Programme der musik-theater-werkstatt umfassen eine Musiktheater-Reihe, zu der renommierte Spezialensembles und Solisten eingeladen werden, sowie pro Spielzeit ein von den Mitgliedern des Hauses produziertes neues Werk für Musiktheater. In diesem Sinne hat die musik-theater-werkstatt auf nationaler und internationaler Ebene hohes Ansehen erlangt.


 

Das Junge Staatstheater Wiesbaden

Das Junge Staatstheater ist die vierte Sparte des Hessischen Staatstheaters. Es wurde als solche 1996 mit meinem Amtsantritt eröffnet. Seitdem erarbeitet es mit eigenem Ensemble und unter eigener künstlerischer Leitung einen Repertoire-Spielplan für alle Altersgruppen vom Kindergarten bis zur gymnasialen Oberstufe und Erwachsenen. Seine Heimspielstätte ist das Studio des Staatstheaters Wiesbaden.


 

Ein Highlight für die ganze Region ist jedes Jahr das Weihnachtsstück im Großen Haus des Staatstheaters, dessen Besucher zum größten Teil aus dem Umland kommen. Umgekehrt geht das Junge Staatstheater mit den Stücken für die jüngsten Zuschauer immer wieder in die Kindergärten und Grundschulen. In beiden Fällen reicht der regelmäßige Einzugsbereich etwa von Limburg bis Alzey und von Bad Kreuznach bis Frankfurt.


 

Die Inszenierungen des Jungen Staatstheaters werden begleitet von einer Vielzahl theater-pädagogischer Angebote, darunter auch Theaterworkshops für Lehrerinnen und Lehrer wie auch für Jugendliche. Diese Aktivitäten haben längst Folgen im expandierenden Schultheaterbereich gezeigt. Auf dem Umweg übers Selber-Spielen der Kinder und Jugendlichen kommen sie aber über ein größeres Interesse und Verständnis für das Medium Theater auch zum Jungen Staatstheater und zum Staatstheater zurück.

Zu den Aufgaben des Jungen Staatstheaters zählt seit seiner Gründung auch die Programmgestaltung der Jungen Woche im Rahmen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden. Hier wird die kontinuierliche Arbeit der Sparte mit einem bunten Spektrum von Theatergastspielen aus ganz Deutschland und dem Ausland konfrontiert.

In den sechs Spielzeiten seit seiner Gründung hat das Junge Staatstheater 28 Inszenierungen herausgebracht. Das ergibt eine Bilanz von über 1.000 Vorstellungen für ein Publikum, das altersmäßig vom Kindergarten bis zur gymnasialen Oberstufe reicht, aber immer die Erwachsenengenerationen auch einbezieht.


 

Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden

Am 6. Mai 1896 wurden die ersten Maifestspiele eröffnet. „Festspiele auf allerhöchsten Befehl!“ stand auf Plakaten und Programmen: also Kaiserfestspiele! Die Festspielidee als solche war allerdings keine Erfindung Wilhelms II. Es war vielmehr der folgenreiche Gedanke Richard Wagners, einmal im Jahr Festspiele von hohem künstlerischen Niveau zu veranstalten. Nach den ersten Bayreuther Festspielen im Jahr 1876 verbreitete sich die Festspielidee auch andernorts. In Wiesbaden war es Georg von Hülsen, seit 1893 Intendant am Königlichen Theater, der den Gedanken an „Festspiele im Frühling“ aufgriff und in die Tat umsetzte. Den künstlerischen Schwerpunkt bildeten bis 1914 die Opern von Richard Wagner. In die Intendanz Kurt von Munzenbechers (1903–1918) fielen im Mai 1914 die letzten Maifestspiele als „Kaiserfestspiele“. Danach folgte eine lange festspiellose Zeit. Erst im Jahr 1928 begann Dr. Paul Bekker als Intendant mit einer vorläufigen Wiederaufnahme der Festspiele, die er nur als „Festwochen im Mai“ bezeichnet wissen wollte. Er legte großen Wert darauf, dass dabei die Eigenleistung des Wiesbadener Theaters besonders zur Geltung kam. Das Theater hieß seit Ende des ersten Weltkriegs „Preußisches Staatstheater“. Schon im darauf folgenden Jahr 1929 fanden vom 4. bis zum 21. Mai wieder glanzvolle Festspiele statt. Die letzten Maifestspiele vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs fanden 1939 im Rahmen der so genannten „Gaukulturwochen“ statt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg galt es, die Kontakte zum Theaterleben anderer Länder, die durch die politischen Ereignisse unterbrochen waren, wiederherzustellen. Das war 1950 das Anliegen der ersten „Internationalen Maifestspiele“. Seitdem haben zahlreiche ausländische Bühnen in Wiesbaden ihre Arbeit gezeigt und zur Diskussion gestellt. 1962 begann Intendant Dr. Claus Helmut Drese den Kontakt zu den ost- und südosteuropäischen Bühnen auszubauen. Der Umbau des Theaters von 1976 bis 78 brachte zunächst eine Zäsur in der Tradition der Maifestspiele. In der Zeit großer finanzieller Zuschüsse konnte Intendant Christoph Groszer die Maifestspiele besonders abwechslungsreich gestalten. Er führte auch die langjährige Tradition fort, die Festspiele mit einer hauseigenen Produktion zu eröffnen. Die Maifestspiele in der Zeit von Claus Leininger (1986–94) wurden immer vielfältiger, die Gastbühnen kamen aus Nordeuropa, Spanien und selbst aus Amerika. Dem Kinder- und Jugendtheater wurde viel Platz eingeräumt. Intendant Arnold Petersen, der für den vorzeitig aus dem Amt geschiedenen Claus Leininger die Leitung des Wiesbadener Theaters übernommen hatte, verzeichnete 1995 im Programm der Maifestspiele 41 Veranstaltungen aus sieben verschiedenen Sparten.

Im Jahr 1996 wurde das 100-jährige Bestehen der Maifestspiele mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und vielen interessanten Gastspielen aus den Bereichen Musiktheater, Ballett und Schauspiel gefeiert. Die Festspiele des Jahres 1997 standen unter dem Motto „Klassiker der Moderne – moderne Klassiker“, das sich auch auf das ausgedehnte Angebot für Kinder und Jugendliche bezog. Die Glanzzeiten der IMF, in denen großzügige finanzielle Bedingungen herrschten, gehören jedoch der Vergangenheit an. Trotzdem ist es den „Machern“ gelungen, ein zwar in der Quantität, nicht aber in der Qualität reduziertes Programm zusammenzustellen.

Die Maifestspiele 2002 konnten dank der Verdoppelung des Zuschusses der Stadt Wiesbaden zumindest teilweise wieder an frühere Zeiten anknüpfen. Gesamtgastspiele namhafter Opernhäuser, großes Schauspiel, Ballett von Klassik bis Moderne, aber auch zeitgenössische Oper, Opernwerkstatt sowie ein weit gespanntes Programm von Kinder- und Jugendtheater boten echte internationale Festspiele im besten Sinne.

Eine interessante Szene

Neben dem Staatstheater hat sich eine weit gefächerte Theaterszene im professionellen wie semi-professionellen bzw. auch Amateurbereich gebildet. Aus der Vielzahl sollen nur einige Beispiele herausgegriffen werden. Das 1986 gegründete Pariser Hoftheater bietet Kleinkunst und freie Theaterproduktionen.

Das Konzept, freie Theatergruppen und EinzelkünstlerInnen, die bis dahin einen Bogen um Wiesbaden gemacht hatten, in die hessische Landeshauptstadt zu holen und mit einem kontinuierlichen Veranstaltungsprogramm ein umfangreiches Wiesbadener Publikum zu erschließen, konnte die siebenköpfige Projektgruppe mit viel Risikofreude erfolgreich verwirklichen.


 

Das thalhaus, ebenfalls Initiative eines gemeinnützigen Vereins, bietet Programme vom kleinen Theaterstück über Kabarett bis zum Kammerkonzert, sogar Klein-Variete wird geboten. Gleichzeitig fungiert das Haus als Galerie zeitgenössischer Künstler.


 

Das FACT-Theater bietet Theater-, Musik- und Tanzproduktionen und vielfältige zusätzliche Aktivitäten. Das Ensemble Prisma, seit 1997 von Matis Hönig geleitet, machte durch engagierte hochkünstlerische Theaterproduktionen auf sich aufmerksam. Das Schloss Freudenberg unter seinem Leiter Matthias Schenk ist mit seinen vielfältigen Kunstaktivitäten nicht mehr aus der Wiesbadener Szene wegzudenken.


 

Es wären noch eine ganze Reihe von freien Gruppen und Amateurtheaterkreise zu nennen, die alle zur Lebendigkeit der Wiesbadener Szene beitragen. Nicht zuletzt auch das Kurhaus, das vom großen Konzert über Gastspiele von Operette, Galas namhafter Sänger bis hin zu Lesungen bekannter Schauspieler neben dem Staatstheater einen gewichtigen Beitrag zur Wiesbadener Kulturszene leistet.



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Autorenbeiträge:

Theater und Internationalität
Erfolgreicher Strukturwandel in der Stadt Schweinfurt